Keck gewinnt beim Rosenhof

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Reiner Keck/Kay Treder   –   image Rob Miller
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Viel Action für die Zuschauer und den Aktiven reichlich Fahrspaß bot am Samstag der 6. ADAC Rosenhof Rallyesprint und das Rallyefestival durch den ausrichtenden Norderstedter Automobilclub auf und um das Gut Rosenhof in Grube. Der starke Regen am Freitag und in der Nacht zu Samstag hatte einige Schotterpassagen aufgeweicht, so dass man sich entschied, die Veranstaltung mit einer Stunde Verspätung zu starten, um durch die Sonne und den Wind die Strecken weiter abzutrocknen.Diese Zeit nutzten die Teilnehmer für intensive Benzingespräche, bevor es um halb 12 zum ersten Mal auf den verkürzten Rundkurs, mit Start am Gutshaus zur langen Geraden mit dem Sprung auf 2 Runden plus Ausfahrt ging.

Die erste Bestzeit setzten Rainer Keck/Kay Treder vor Martin Schütte/Kerstin David und Uwe Broda/Janik Buck alle auf Mitsubishi Lancer. Günter/Vogt/Frederike Sandberg mussten ihren Fiat Punto bereits nach dem Start zur WP1 noch vor der ersten Kurve mit Getriebedefekt abstellen.

Bei weiter abtrockenden Strecken konnten sich Keck/Treder nach WP 2 weiter an der Spitze behaupten.

Zur Freude der Zuschauer testete der Hausherr des Rosenhofs Kai-Dieter Kölle vor der Mittagspause den geplanten großen Rundkurs mit seinem Porsche GT3.Dazu hatte er extra die Schneise in einem seiner Getreidefelder nochmals verbreitert, um den Teilnehmern noch mehr Fahrspaß zu bieten.

In der WP3, das erste Mal über den großen Rundkurs mit knapp 4,9 Kilometern pro Runde, konnten sich Schütte/David die erste Bestzeit gutschreiben lassen. Für Martin Schütte war diese Veranstaltung als Funktionstest gedacht, bevor er am nächsten Wochenende mit Kerstin David bei der DRM in Thüringen antritt.

Die Bestzeit in WP4 ging wieder an Keck/Treder die nach ihrem frühen Ausfall in 2014, sich diesmal den Gesamtsieg vor Schütte/David sichern konnten.

Auf Platz 3 erreichten Broda/Buck das Ziel, gefolgt von Petersen/Dehring und auf Platz 5 Stephanie Zorn/Katrin Telschow alle auf Mitsubishi Lancer verschiedener Evolutionsstufen.

Bester Frontriebler auf Platz 6 Marco von Appen/Thomas Puls mit ihrem wunderschönen VW Golf.

Direkt dahinter auf Platz 7 erreichten die West Euro Cup Sieger von 2015 Axel Schütt/Klaus Finke mit dem heckangetriebenen Ford Escort das Ziel.

Im Feld der Festivalteilnehmer die ohne Zeitenwertung fuhren, begeisterten mit ihrer spektakulären Fahrweise, den gewagtesten Drifts und den weitesten Sprüngen Michael Path/Lukas Herold Subaru Impreza GT und Mirco Path/Malte Lund Audi 90 20V quattro, die nach fast dreijähriger Rallyeabstinenz zeigten, das sie nichts verlernt haben.

Gesamtergebnis (TopTen)

1. Rainer Keck/Kay Treder Mitsubishi EVO 23:54,2
2. Martin Schütte/Kerstin David Mitsubishi EVO 24:05,8
3. Uwe Broda/Janik Buck Mitsubishi EVO 25:03,6
4. Rolf Petersen/Claus Dehring Mitsubishi EVO 25:21,1
5. Stephani Zorn/Katrin Telschow Mitsubishi EVO 25:43,6
6. Marco von Appen/Thomas Puls VW Golf II 26:24,5
7. Axel Schütt/Klaus Finke Ford Escort 26:27,1
8. Michael Meyer/Daniel Rohde VW Golf II GTI 26:39,2
9. Moritz Neumann/Moritz Mischek BMW 318iS E30 26:47,3
10. Jan Wölpern/Uwe Dieckmann Golf I GTI 27:16,2